SONDERPOST
Hi! Am Dienstag habe ich dir in Playbook Nr. 1 aufgezeigt, wie Creator-Deals strukturiert sind und zudem ein Tool an die Hand gegeben, mit dem du jederzeit Creator-Angebote berechnen kannst. Die Tabelle und die Logiken dahinter waren bis dahin ein (sehr umfangreiches!) Excel Dokument. Eine erste Version davon habe ich 2020 mit meinem Co-Founder Oğuz Yılmaz als Anlage im „Influencer*innen Handbuch“ veröffentlicht. Heute erkläre ich, warum ich so etwas jetzt öffentlich mache, was ab sofort regelmäßig kommt und was es dich kostet, wenn du mehr davon willst.
Warum überhaupt
Ich arbeite seit 17 Jahren in der Medienindustrie und seit mehr als 10 Jahren in der Creator Economy. Zunächst als Autor im Fernsehen, dann als Producer für einen YouTube Original Channel, dann als Creator selbst vor der Kamera, als Influencer Marketing Agentur Inhaber und heute als Talent-Manager und Literaturagent. Fast alles, was ich in der Zeit gelernt habe, steht in Mails, Dokumenten, Tabellen und Verträgen, die genau zwei Parteien sehen: die, die unterschreiben.
Das ist normal, aber das heißt nicht, dass es für immer so bleiben muss, denn es hat Folgen. Creator, mit denen ich zum ersten Mal spreche, verkaufen sich meist unter Wert und berechnen ihre Preise aus dem Bauch. Marken schicken Anfragen, in denen fast alle wichtigen Informationen fehlen, die Creator, Managements und Agenturen jedoch benötigen, um entsprechende Angebote schicken zu können. Es herrscht Unzufriedenheit und die Seriosität der Industrie leidet, wenn alle Parteien unnötig viel Zeit mit Aufgaben verschwenden, die eigentlich so viel einfacher zu bewerkstelligen sind.
Verlagshäuser wundern sich, warum ein Kanal mit mehr als einer halben Million Follower:innen kein Buch verkauft. Es gibt unzählige Substack Creator, die längst von ihrem Wissen & (Schreib-)Talent leben könnten, wenn sie ein paar einfache Regeln befolgen würden.
Das Wissen, das diese Fehler verhindert, existiert. Aber es liegt bei nur wenigen Leuten, und die haben wenig Grund, es aufzuschreiben.
Ich habe einen Grund und der ist einfach. Ich beantworte dieselben Fragen seit Jahren, in Calls, in Nachrichten, auf Bühnen und in den vielen persönlichen Gesprächen mit Marken, Agenturen und natürlich auch den Mitarbeiter:innen meiner Firma. Einmal sauber aufschreiben skaliert mehr als jede Woche neu erklären. Und ein geschriebener Text, den ich vor Leuten verantworten muss, wird besser als die Version, die ich einem Talent spontan im Call erzähle.
Und da bin ich ehrlich mit dir: Ein Teil von euch sitzt mir in Verhandlungen gegenüber. Agenturen, Marken, Verlage. Wenn ich hier erkläre, wie ich rechne, verhandelt ihr beim nächsten Mal besser gegen mich. Ich halte das trotzdem für einen guten Deal. Verhandlungen mit Leuten, die die Rechnung kennen, sind kürzer, und die Verträge halten länger, weil niemand drei Monate später merkt, was er oder sie da eigentlich unterschrieben hat.
Was regelmäßig kommt
Drei Formate, drei feste Termine.
Dienstag, 12 Uhr: das Playbook. Ein Thema, einmal komplett durchgerechnet, mit der Vorlage, die ich selbst benutze. Nächste Woche: welche TKPs der Markt je Format zahlt und wie ich Buyouts rechne. Danach u.a. ein Beispiel-Exposé für Sachbücher, Creator Briefings, Vorlagen für Creator Ansprache, die größten Stolpersteine in Kooperations-Verträgen, ein Tool für Substack Insights und vieles mehr.
Freitag, 12 Uhr: die Wochenschau. Drei bis fünf Updates von YouTube, TikTok, Instagram und Substack, und zu jedem ein Absatz, was es für dich heißt. Keine Nachrichtenübersicht, sondern eine Auswahl: nur, was deine Arbeit, dein Geld und deine Karriere betrifft.
Erster Dienstag im Monat: Aus dem Tagebuch. Ein echter Fall aus dem Management, anonymisiert, mit den Zahlen und dem Ausgang. Der erste kommt am 3. November.
Ich wohne zwar in Berlin, aber meine Termine sind als Vereinbarung zu verstehen, nicht als Vorsatz. Wenn dienstags um 12 Uhr nichts in deinem Postfach liegt, darfst du mich fragen, wo es bleibt.
Was kostenlos ist und bleibt
Jeden Freitag: Die Wochenschau.
Dienstags: Von jedem Playbook der erste Teil. Mit Einleitung, einer Definition und meinem Framework. Also genau das, was du brauchst, um zu verstehen, worum es geht.
Alle Notes.
Und der Deal-Rechner aus dem ersten Playbook ist kostenlos, für alle.
Ich will, dass du siehst, was du kaufst, bevor du es kaufst. Weil es sich lohnt.
Was es kostet, und warum
Das Bezahlabo kostet 10€ im Monat oder 80€ im Jahr. Für Agenturen, Marken und Verlage gibt es Team-Abos, dazu weiter unten mehr. Für das Abo bekommst du jedes Playbook komplett mit Vorlagen, Tool-Zugängen, die Fälle aus dem Tagebuch und das gesamte Archiv.
Die Vorlagen sind Arbeitsmaterialien. Die Kalkulationstabelle, die Marktwerte, die Tools, das sind Dateien, mit denen ich im Management Geld verdiene und die ich über Jahre gebaut und stetig weiterentwickelt habe. Ein Playbook zu schreiben, kostet mich mehrere Stunden Arbeit, bevor es bei dir liegt. Ich habe den Preis so gesetzt, dass er für jemanden, der/die mit dem Wissen Geld verdient, kein großes Thema ist. Für alle, die nicht zahlen möchten, reicht die Wochenschau, und die bleibt kostenlos.
Wenn du in einer Agentur, bei einer Marke oder in einem Verlag arbeitest: Das Abo lässt sich über die Firma abrechnen, und es gibt Team-Abos ab drei Plätzen mit 25 % Rabatt.
Wenn du ein Creator ganz am Anfang deiner Karriere bist und dir das Abo nicht leisten kannst, schreib mir eine Nachricht. Da lässt sich auf jeden Fall etwas machen.
Zu guter Letzt gibt es noch das Stammleser:in-Abo für 250€ im Jahr. Das ist alles aus dem 10€ Abo plus 45 Minuten mit mir, zu deiner Karriere, deiner Herausforderung, deinem Deal oder deinem Kanal. Ich nehme das ernst: Du schickst mir vorher zwei Sätze zum Thema, ich bereite mich vor. Gedacht ist es für Leute, die eine konkrete Frage haben, für die sonst ein Beratungstag fällig wäre.
Das Launch-Angebot
Bis zum 3. Dezember 2026 gibt es 20% auf das Jahresabo, also 64€ statt 80€, über diesen Link: felix-hummel.com/launch. Das ist ein Startangebot, kein Dauerrabatt. Danach gilt der normale Preis.
Alles Weitere zu Formaten, Preisen und Impressum steht auf meiner About-Seite: felix-hummel.com/about.
Was ich von dir brauche
Ich weiß, was ich schreiben kann. Ich weiß noch nicht, wer liest. Das entscheidet, welche Playbooks zuerst kommen und welche Fälle ins Tagebuch gehören.
Frage an dich: Was machst du beruflich, und wovon willst du hier mehr: Rechnungen, Verträge, Plattformen oder Fälle? Ich lese jede Antwort auf diese Mail und jeden Kommentar.
Felix


