SONDERPOST
Hi! Bevor es heute mit „Aus dem Tagebuch“ losgeht, kommt hier ein Sonderpost, einfach, weil ich so oft angeschrieben wurde. Heute schreibe ich darüber, wie ich Texte schreibe, mit was ich Texte schreibe und wie ich dazu kam, ein Writers Deck zu kaufen. Hört sich meta an, aber ich versuche es so spannend wie möglich zu machen. Dieser Artikel ist nicht hinter der Paywall, aber ich freue mich dennoch über Unterstützung, ganz egal, ob mit einem Paid- oder Free-Abo.
Was zur Hölle ist ein Writers Deck?
Bevor ich euch erzähle, wie ich Hank überhaupt gefunden habe, ist es mir ein Anliegen, erst mal ein Verständnis dafür zu schaffen, was so ein Ding überhaupt ist. Ein Writers Deck ist ein Gerät, das nur eine einzige Sache kann: schreiben. Genau so definiert es writerdeck.org, die Anlaufstelle der Szene. Ja, es gibt eine Szene!
„A writerDeck is a device dedicated specifically and solely to writing.“
Und weil es im Zeitalter von Smartphones, VR- und AR-Brillen so unglaublich crazy klingt, zum Schreiben ein Gerät zu besitzen, das nur eine Sache kann, hier noch mal eine kleine Liste an Dingen, die ein Writers Deck nicht kann: im Internet browsen, E-Mails empfangen oder schreiben, Social Media, Video, Audio, überhaupt keinerlei Apps. Nada!
Hank hat eine Tastatur, einen kleinen Bildschirm, Akkus, einen Texteditor, fertig.
Ich bin 1986 geboren. Ich weiß, was eine Schreibmaschine ist. Die meisten meiner literarischen Helden haben damit ihre Texte geschrieben, plus meine Mutter, die keine literarische Heldin, sondern eine Lehrerin war. Aber ja, streng genommen ist eine Schreibmaschine auch ein Writers Deck, aber die analoge Version. Ich würde sagen, dass Writers Decks kleine Computer sind, die jemand zum Schreiben umgebaut oder gleich dafür gebaut hat.
Okay, jetzt wird es nerdy, falls du das bislang nicht schon als nerdy empfunden hast, denn der Begriff kommt aus der Cyberdeck-Szene. Cyberdecks sind selbst gebaute Computer, oft ohne Maus und mit Retro-Look, irgendwo zwischen Bastelprojekt und Science-Fiction-Requisite. Ein Writers Deck ist also ein Cyberdeck, das nur zum Schreiben da ist (writerdeck.org). Die Science Fiction and Fantasy Writers Association (SFWA) beschreibt den Unterschied so: Cyberdecks sind oft mehr Kunst als Werkzeug, Writer Decks sollen produktiv machen, und zwar beim Schreiben, nicht beim Redigieren:
„A writer deck is for enabling flow state, not editing.“ (James Stegall, SFWA, 04.08.2026)
Hank heißt im Shop übrigens offiziell „Micro Journal Rev.2.1: cyberDeck“.*
*Stand heute, 03.11.2026, 8:23 Uhr, sind 4 Stück verfügbar.
Warum ich mir Hank gekauft habe
Warum ich auf Substack schreibe, steht im Sonderpost zum Start. Warum ich jetzt auf Hank schreibe, kommt hier:
Schluss mit den Geräten, die alles können!
Alles fing im Dezember 2025 an und hatte so gar nichts mit Schreiben zu tun, sondern mit einem iPod. Denn da habe ich mir einen generalüberholten, umgebauten iPod gekauft und höre seitdem endlich wieder viel mehr Musik. Der iPod kann nichts, außer meine Musik spielen, ohne Streaming-Abo, ohne Spiele, ohne Apps, ohne Kamera. Ich sitze einfach in einem Café oder in der Bahn und höre Musik und mache nichts anderes nebenbei. Ich konzentriere mich auf die Musik, auf die Lyrics, auf die einzelnen Instrumente und kann meinen Fokus voll und ganz auf die eine Sache richten, die ich machen möchte. Und da dachte ich mir so: „Moment mal, Felix. Kann es sein, dass du das auch mal mit dem Schreiben ausprobieren kannst?“
Warum genau dieses Gerät und warum heißt es Hank?
Hank, wegen Bukowski, also Charles Bukowski, der Autor, nicht mein Kater, der auch Bukowski heißt. Hank ist sein alter Ego in vielen seiner Romane, und ich fand das irgendwie passend, mein Writers Deck dann entsprechend so zu taufen.
Obwohl ich früher oft Texte auf meinem Smartphone geschrieben habe, bin ich beim Schreiben an eine Laptop-Tastatur gewöhnt, mag es jedoch, wenn der Tastenanschlag tiefer ist. Das ist nicht nur ergonomisch angenehmer bei längeren Schreib-Sessions, sondern fühlt sich einfach besser an, wenn ich in die Tasten haue.
Ebenfalls war es mir sehr wichtig, dass die Tastenanschläge leise sind. Ich schreibe oft in Zügen, in Parks oder in öffentlichen Räumen, und ich wurde schon oft angesprochen, ob es denn möglich sei, dass ich weniger laut (lol) in die Tasten schlage. Ich will mit den Räumen, in denen ich schreibe, verschmelzen. Ich brauche das beim Schreiben, aber ich möchte nicht angesprochen werden. Hank ist leicht genug, mitgenommen zu werden, aber schwer genug, um beim Schreiben nicht zu verrutschen. Ich brauche keine Steckdose in unmittelbarer Reichweite und auch kein Smartphone, um auf Online-Datenbanken, Apps oder sonstiges aus dem Internet zuzugreifen.
Ich bin natürlich biased, schließlich muss ich auch den Preis vor mir selbst rechtfertigen. Aber das war definitiv eine der Top-10-Anschaffungen in den letzten Jahren.
Und ich habe ADHS, gib mir eine Ablenkung und ich lenke mich ab. Obwohl? Eigentlich nur bei externen Reizen, wenn ich so ehrlich darüber nachdenke. Aber wenn es keine Pop-Ups gibt, keine Notifications, keine DMs, keine Töne (!) und keine blinkende LED, dass die Laptop-Batterie geladen werden muss, entsteht bei mir ein Hyperfokus. Es gibt wenig Schöneres im Leben, als in meinen Texten zu versinken.
Wo und wofür ich auf Hank schreibe und was ich weiter am Laptop mache
Hauptsächlich schreibe ich auf Hank an meinem Debütroman. Die Kapitel habe ich in einzelne WordGrinder-Dateien exportiert, dazu weiter unten mehr. Außerdem schreibe ich darauf auch für Substack, wobei ich die Texte danach natürlich am Laptop zwecks Formatierung noch anpassen muss. Meinen Laptop habe ich nicht eingemottet, ich schreibe auch noch am Laptop, aber nirgends schreibe ich so konzentriert und lang (wenn das ein Maßstab ist) wie mit Hank.
Hank im Steckbrief
Hank ist ein Micro Journal Rev.2.1 von Un Kyu Lee aus Südkorea. Er entwickelt die Geräte selbst, druckt die Gehäuse und montiert sie, und alles davon ist Open Source auf GitHub (Un Kyu Lee, GitHub).
Gerät: Micro Journal Rev.2.1: cyberDeck
Entwickler: Un Kyu Lee, Südkorea, Open Source
Computer: Raspberry Pi Zero 2 W mit Linux
Display: 8-Zoll-LCD, 1280 × 400 Pixel, also lang und flach (laut Stückliste ein Wisecoco 7,84 Zoll Stretched-Display)
Tastatur: 68 Tasten, mechanisch, hot-swap, Cherry-MX-kompatibel; Controller ist ein Raspberry Pi Pico mit QMK Vial, jede Taste lässt sich neu belegen
Meine Variante: Fully Assembled, Silent-Switches, deutsche Keycaps (QWERTZ), Farbe „Sex Therapy - Gray“ (die heißt wirklich so!)
Knöpfe: zwei Drehknöpfe links und rechts, wie an einer Schreibmaschine: rechts hoch und runter, links links und rechts
Akku: bis zu vier 18650-Lithium-Ionen-Zellen, selbst wechselbar, nicht im Lieferumfang; läuft auch ohne Akku direkt am USB-Strom
Laden: USB-C-Anschluss, aber nur mit USB-A-Netzteil (mind. 2 A) und USB-A-auf-USB-C-Kabel
Akkulaufzeit: ca. 12 Stunden laut Liliputing; Un Kyu Lee selbst nennt keine Zahl, in meinem längsten Lauf über 2 Wochen mit täglichem Schreiben, also keinem Dauerbetrieb
Bootzeit: ca. 30 Sekunden laut Shop-Text, ca. 20 Sekunden laut Quick Start Guide, bei mir ca. 15 Sekunden
Editoren: nano (reiner Text, .txt) und WordGrinder (eigenes Format .wg, Export u.a. als Text)
Anschlüsse: USB-A hinten, z.B. für einen USB-Stick
WLAN: ja, nur 2,4 GHz; dient der Dateiübertragung, einen Browser gibt es nicht.
Was Hank gekostet hat
Gerät, Fully Assembled, bei Tindie: 473,00 USD
Versand per EMS aus Südkorea: 30,00 USD
4 Akkus Samsung INR18650-30Q bei Akkuteile.de, 4 × 4,90 € plus 5,90 € Versand: 25,50 €
Gesamt: 503,00 USD plus 25,50 € für die Akkus
Die Akkus
Akkus liefert Un Kyu Lee nicht mit, auch kein Ladegerät, bei keiner Variante (Tindie). Mit dem Versand kam von ihm der Hinweis: Akku selbst kaufen, der Typ steht im Setup-Guide. Das war ehrlicherweise auch der Part, der mich ein bisschen überfordert hat. Das sind keine AAA-Batterien, sondern richtige Akkus, die mit schätzungsweise 200 Warnungen auf der Verpackung bei mir ankamen. Kein Wunder, dass Un Kyu Lee das Writers Deck ohne Akkus verschickt.
Ich habe am Tag, an dem Hank in der Postfiliale ankam, vier Samsung INR18650-30Q bei Akkuteile.de bestellt:
Bauform: 18650, Flat-Top, ungeschützt
Spannung: 3,6/3,7 V
Kapazität: 3.000 mAh
Max. Entladestrom: 15 A
Maße: 18,33 mm Durchmesser, 64,85 mm Höhe, 48 g
Preis: 4,90 € pro Stück
Warum genau diese: Der offizielle Quick Start Guide empfiehlt Flat-Top-Zellen im Format 18650 und verlinkt die Samsung 30Q als „Verified Working Battery“. Mindestens zwei Zellen sollen es sein, Platz ist für vier (Quick Start Guide).
„Ungeschützt“ klingt erst mal gefährlich. Akkuteile.de weist darauf hin, dass solche Zellen nur mit Schutzelektronik betrieben werden dürfen (Akkuteile.de). Die steckt bei Hank im Batterie-Shield des Decks.
Wer sich in das Thema 18650 tiefer einlesen will: Der Guide verlinkt selbst einen Kaufguide bei Reddit aus r/18650masterrace.
Wie ich die Texte von Hank exportiere
Hank hat zwei Text-Editoren, und die Wahl hat Folgen für alles, was danach kommt.
Der erste Editor heißt nano und speichert reinen Text als .txt. Strg+O speichert, Strg+X beendet. Also einfach nur Text, wie du es vielleicht von Notepad kennst.
Der zweite heißt WordGrinder und hat ein eigenes Format, .wg. Esc öffnet das Menü, Strg+S speichert, Strg+Q beendet. Damit du am Rechner etwas damit anfangen kannst, exportierst du die Datei, z.B. als Text; laut WordGrinder-Website geht auch ODT, HTML, Markdown oder LaTeX (WordGrinder). Das hat den Vorteil, dass Obsidian als Ort zum Speichern der Texte ziemlich gut mit Hank harmoniert.
Alle Dateien landen im Ordner „documents“ auf der microSD-Karte und heißen nach Datum und Uhrzeit. Von dort gibt es drei Wege auf den Rechner:
Per WLAN: Das Skript file_share.sh zeigt eine IP-Adresse. Die tippst du auf deinem Laptop, Smartphone oder Desktop-PC im selben WLAN in den Browser und bekommst eine Dateiliste zum Runterladen.
Per USB-Stick: Stick hinten einstecken, drive_mount.sh starten, Datei mit
yykopieren und im DISK-Ordner mitppeinfügen.Per Dropbox und rclone: Ich habe kein Dropbox, ich weiß ehrlicherweise gar nicht, wie das geht. Es klingt sehr kompliziert auf der Webseite und ja, deshalb leider an der Stelle kein Tutorial von mir.
Quelle für alle drei: Quick Start Guide, für rclone die Anleitung von HollerPots.
Was danach am Rechner mit den Texten passiert, habe ich in dieser Note über Obsidian aufgeschrieben.
Tipps und Tricks, die dir Nerven sparen
Alles aus dem offiziellen Quick Start Guide, wenn nicht anders verlinkt.
Das richtige Netzteil. Ein altes USB-A-Handyladegerät mit mindestens 2 A plus ein USB-A-auf-USB-C-Kabel mit 3 A. Kein USB-C-Netzteil mit Power Delivery und kein USB-C-auf-USB-C-Kabel, sonst wirkt das Gerät einfach tot!
Akkus nur ohne Kabel einsetzen. Polung doppelt prüfen. Zwei Schrauben unter dem Display öffnen das Fach, für die vierte Zelle musst du die linke Seite aufschrauben (vier Torx-Schrauben). Un Kyu Lee zeigt das im Video ab Minute 6:40.
Nach dem Einsetzen einmal laden. Sonst springt das Akkumodul nicht an.
Startet nicht? Reset-Knopf einmal drücken. Zweimal drücken oder halten schaltet das Akkumodul aus, die rote LED geht dann aus.
Display flackert? Dann ist das Netzteil zu schwach. Erst die Helligkeit runterdrehen (Knopf hinter dem Display), dann ein besseres Netzteil oder Kabel nehmen.
Richtig ausschalten. Erst shutdown.sh, warten, bis die grüne LED nicht mehr blinkt, dann den Schalter umlegen.
Bootet gar nicht? Laut Guide liegt es in 99 % der Fälle an der microSD-Karte. Neu einsetzen, notfalls ein frisches Image aufspielen: micro-journal-linux.
WLAN einrichten. setting.sh, dann System Options, Wireless LAN. Nur 2,4 GHz! Unter Localisation Options das WLAN-Land setzen.
Tastatur umbelegen. Hank per USB an den Rechner, dann mit Vial jede Taste neu belegen (Abschnitt 4 im Guide).
Rechtschreibprüfung nachrüsten. Hat Hank ab Werk nicht, eine Anleitung zum Nachrüsten gibt es auf r/writerDeck. Wer statt WordGrinder lieber mit NeoVim schreibt, findet hier eine Anleitung.
Eure Fragen aus der Note





Auf meine Note zu Hank kamen 24 Kommentare (Stand 28.10.2026), und darin einige Fragen, die ich hier gesammelt beantworte.
Kay: „Hast du das ding selbst konstruiert oder gibt es so etwas fertig?“
Beides gibt es. Hank habe ich fertig montiert bei Un Kyu Lee auf Tindie gekauft. Wer selbst bauen will, findet die komplette Bauanleitung auf GitHub, mehr dazu unten bei „Wo du so etwas herbekommst“.
Sebastian: „Wo bekomme ich dieses Teil her?“
Bei Tindie: Micro Journal Rev.2.1 von Un Kyu Lee. Meistens ist das Writers Deck ausverkauft, aktuell gibt es aber 4 Stück. Schnell sein!
Bastian: „In welchem Dateiformat speichert Hank und wie kann man mit ihm formatieren?“
Kommt auf den Editor an. nano speichert reinen Text (.txt), da gibt es keine Formatierung. WordGrinder speichert im eigenen Format .wg und exportiert u.a. als Text, Markdown, HTML oder ODT (WordGrinder).
Janosch: „Welches Display hast du dafür genommen?“
Das Display ist ab Werk verbaut: ein 8-Zoll-LCD mit 1280 × 400 Pixeln, laut Stückliste ein Wisecoco 7,84 Zoll Stretched-Display (Build Guide). Verena war es in den Kommentaren zu klein. Dagegen hilft setting_font.sh, damit stellst du die Schrift größer.
Lionel: „Eine Schreibmaschine für 10€ hätts nicht auch getan?“
Der sachliche Unterschied: Hank speichert eine digitale Datei, die ich nicht noch einmal abtippen muss. André hat das in den Kommentaren gut auf den Punkt gebracht, er vergisst bei seiner Schreibmaschine regelmäßig, alles in den Laptop zu kopieren.
Und noch ein Einwand: Martin findet, eine gute Tastatur ist laut, und leise sei bei Tastaturen negativ. Bei Hank kein Problem, die Switches sind hot-swap. Wer es klicken hören will, steckt einfach Clicky-Switches ein (Cherry-MX-kompatibel). Wie Silent und Clicky im Vergleich klingen, zeigt dieses Video.
Ich hatte in der Note auch gefragt, wie und womit ihr für Substack schreibt und wie ihr mit Ablenkung am Laptop umgeht. Eure Antworten: um 5 Uhr aufstehen und sofort schreiben, ein 45-Minuten-Timer aus der Meetup-Gruppe „Shut up and write“, Zug, Bahnhof, Bibliothek oder Papier, Diktieren beim Spazierengehen und eine klappbare Bluetooth-Tastatur am Handy. Danke euch dafür!
Wo du so etwas herbekommst
Fertig kaufen. Hank kommt aus dem Tindie-Shop von Un Kyu Lee. Es gibt drei Varianten: DIY Kit, montiert ohne Switches und Keycaps, und Fully Assembled; nur die letzte hat Switches und Keycaps.
Wichtig: Eine Garantie gibt es nicht. Un Kyu Lee schreibt selbst, jede Variante sei ein DIY-Projekt, auch die montierte, und er sei kein Hersteller (Tindie-Text).
Selbst bauen. Die Bauanleitung liegt offen auf GitHub. Un Kyu Lee rechnet mit 4 bis 6 Stunden Bauzeit, gelötet werden nur Durchsteckbauteile. Das Gehäuse kommt aus dem 3D-Drucker (ca. 30 Stunden Druck, PLA+), die Tastatur-Platine lässt man bei Elecrow fertigen.
Andere Micro Journals. Un Kyu Lee hat noch mehr Modelle gebaut, u.a. Rev.6, Rev.7 mit E-Ink, Rev.8 Melodica und eine Variante mit dem Cardputer (Übersicht auf GitHub). Die Modelle mit ESP32-Chip sind sofort an, die 2.1 bootet erst Linux.
Alten Laptop umbauen. Mit writerdeckOS oder dem Micro Journal PC wird aus einem alten Laptop ein Gerät, das nur noch schreibt.
Kommerzielle Geräte. writerdeck.org führt eine Liste, darunter Astrohaus Freewrite und AlphaSmart Neo (writerdeck.org). Der SFWA-Artikel nennt zusätzlich Pomera und Zerowriter (SFWA).
Wo sich die Szene trifft
r/writerDeck: die zentrale Community für Writers Decks, verlinkt von Tindie, writerdeck.org und SFWA
r/unkyulee: alles zu Un Kyu Lees Geräten
r/cyberDeck: die Bastler-Szene, aus der der Begriff kommt
r/AlphaSmart: der Klassiker unter den Schreibgeräten
r/zerowriter: Selbstbau mit E-Ink
r/18650masterrace: wenn du wissen willst, welcher Akku was taugt
writerdeck.org: Definition, Gerätelisten (kommerziell, DIY, Tablet) und Software
Flickr-Forum „Focused Writing Device“: mit eigenem Thread zur Rev.2.1
YouTube @unkyulee: Un Kyu Lee zeigt seine Geräte selbst, inkl. Playlist mit den bisher gebauten Farben
Eigentlich geht es hier ja um die Creator Economy aus der Sicht eines Talent-Managers. Jeden Dienstag kommt ein Playbook aus meiner Arbeit, freitags die Wochenschau. Abonniere mein Substack, dann verpasst du keins, egal ob ich es auf Hank geschrieben habe oder nicht.
Frage: „Und du? Womit schreibst du, und was hilft dir gegen Ablenkung?“
Quellen
Un Kyu Lee, Micro Journal Rev.2.1, Tindie-Text, Quick Start Guide, Build Guide (GitHub, Stand 27.10.2026): https://github.com/unkyulee/micro-journal/tree/main/rev.2/2.1
Un Kyu Lee, Micro Journal, Übersicht aller Modelle: https://github.com/unkyulee/micro-journal
Un Kyu Lee, micro-journal-linux (Image und Micro Journal PC): https://github.com/unkyulee/micro-journal-linux
Tindie-Shop, Micro Journal Rev.2.1 (Stand 28.10.2026): https://www.tindie.com/products/unkyulee/micro-journal-rev21-cyberdeck/
Liliputing, Micro Journal Rev.2.1: https://liliputing.com/micro-journal-rev-2-1-is-a-distraction-free-writerdeck-with-a-full-sized-keyboard-and-flip-up-display/
Michael Crider, PCWorld, 17.11.2025: https://www.pcworld.com/article/2975216/this-custom-writerdeck-is-a-gorgeous-digital-typewriter-from-another-time.html
writerdeck.org: https://www.writerdeck.org
James Stegall, „Reclaiming Your Focus with a Writer Deck“, SFWA, 04.08.2026: https://sfwa.org/2026/08/04/reclaiming-your-focus-with-a-writer-deck/
WordGrinder: https://cowlark.com/wordgrinder/
HollerPots, Dropbox-Sync per rclone: https://hoolis.net/posts/rev2.html
Akkuteile.de, Samsung INR18650-30Q: https://www.akkuteile.de/samsung-inr18650-30q-3-6v-3-7v-3000mah-15a_100805_1325
Deutsche Post, Zollinformation, Fragen zu Kosten: https://www.deutschepost.de/de/hilfe-kundenservice/post-international/zollinformation/fragen-zu-kosten.html
r/writerDeck, Rechtschreibprüfung für Rev.2: https://www.reddit.com/r/writerDeck/comments/1ja4hdg/adding_spellcheck_feature_to_micro_journal_rev2/
r/writerDeck, NeoVim als Editor: https://www.reddit.com/r/writerDeck/comments/1jf4fqm/micro_journal_rev_2_with_neovim_as_word_processor/
YouTube, Un Kyu Lee, Features-Video: https://youtu.be/-P8MK0iT04k ; Vergleich Silent/Clicky: https://youtu.be/9zu-tkawMV0
writerdeckOS: https://writerdeckos.com
Meine Note vom 12.10.2026: https://substack.com/profile/321104699-felix-hummel/note/c-359203846
Preise, Bestell- und Lieferdaten zu Hank und den Akkus aus meinen eigenen Bestellungen. Alle Quellen abgerufen am 27.10., 28.10. und 03.11.2026.











